Vita

Wesen und Persönlichkeit eines Menschen zum Ausdruck bringen, die Einzigartigkeit der Seele im Körper widerspiegeln, das ist meine Philosophie und der Grund meiner Passion für die Fotografie.

Momente, Zeit und Emotionen

Einblicke erlauben - durch Fenster, Türen, Dokumentationen und dem Portraitieren von Menschen.

Sie sind ein ganz eigenes Zeugnis menschlicher Neugier und immer stellt sich die Frage des Dahinter: Grenze und Offenheit - und subtile Schönheit mit der Aura des Vergänglichen.

Die Fotografie ist eine wundervolle Möglichkeit all dies festzuhalten.

Paul Langenfeld - 2021

Meine Themen sind: People (Portrait, Fashion, Nude), Documentation (Street & Life) ... sowie "Doors & Windows" und das seit über 25 Jahren.

Der Anfang

Die Fotografie ist ein besonderer Teil meines Lebens und für mich eine faszinierende Art besondere Momente festzuhalten. Sie ist Leidenschaft und auch Ausgleich zum Beruf. Einen Dank an die wundervolle Frau an meiner Seite, die mich nicht nur unterstützt, sondern auch immer wieder begleitet.

Bereits vor über 40 Jahren habe ich die Leidenschaft für die Fotografie in mir entdeckt und erste Momente festgehalten, gefesselt von der sagenhaften Technik einer Kodak Retinette (Typ 022) und der Möglichkeit Zeit zu verewigen. 

Mehr zur Kodak Retinette (Typ 022) findest Du hier im Kameramuseum - Danke an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung.

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Aufnahme erinnern, als ich am Balaton (Ungarn) die Familie fotografieren wollte. Die Kameras hatten bis dato keinen eingebauten Belichtungsmesser. Dafür stellte mir mein Vater die Kamera manuell auf das entsprechende Umgebungslicht ein. 

Et voilà - diese Aufnahme ist bis heute eine besondere Erinnerung. Ab diesem Tag wollte ich alles fotografieren und festhalten.

Und im Gegensatz zum 21. Jahrhundert, wo ein Bild schon nach einer Sekunde verfügbar ist, war die Zeit des Wartens nach dem Urlaub auf den ersten Dia-Abend nicht von Ungeduld geprägt, selbst wenn sie bis zu drei Wochen oder mehr dauern konnte.

Das eigene Labor

In den 80-ern begann die nächste Schaffensphase, indem ich mir das eigene Schwarzweiss Fotolabor einrichtete. 

Ein Tag im sogenannten "Labor" begann mit dem Aufbau des Equipments im Bad - ich hatte noch keinen eigenen Raum. 

Der erste Moment der Entschleunigung entstand beim Entwickeln der Filme (die Filmdose des ILFORD FP4, oder dem TMAX 100 im Dunklen öffnen - und dann den Film in die Spule einfädeln). Danach wurden die Filme in einer selber angesetzten, jedoch exakt dosierten Lösung bei 20° entwickelt (bsp. Rodianal S oder Ifosol S). Nach dem Stopp-Bad und dem Fixieren (bsp. Ilford Rapid Fixer, Tetenal Superfix) wurden die Filme gründlich gewaschen und getrocknet. 

Dann wurde der Belichter (MEOPTA Optima 6) und die Wannen für den Positiv-Prozess zurechtgestellt. Neben dem schwarzweiss-Fotopapier brauchte es dann noch die Chemikalien für die drei Stufen der Entwicklung der Positive, welche auch hier aus einem Entwickler- , Stopp- und einem Fixierbad bestanden. Ein Bild war dann in circa 5 Minuten entwickelt. 

Wer kennt sie nicht, die "Bilder" in den Spielfilmen der 80er, wo man die Positive auf der Wäscheleine im Labor zum Trocknen sah.

Das "Heute"

Die Leidenschaft ist bis heute geblieben, auch wenn die Technik nun digital ist. Das weitreichende Spektrum an Möglichkeiten bietet damit meiner Art der Fotografie eine perfekte Plattform.

Türen & Fenster?

… hast Du schon einmal vor einer verschlossenen Tür gestanden oder zu einem geschlossenen Fenster geschaut und dich gefragt, was sich dahinter verbirgt?

  • eine Familie, die über den nächsten Urlaub spricht?
  • ein Mörder, der seinen nächsten Mord plant?
  • ein Paar, das sich innig liebt?
  • eine Hausfrau, die für ihre Familie kocht?
  • ein Fotograf, der mitten in den Vorbereitungen zu einem Shooting für die nächsten Vogue steckt?
  • ein trauerndes Kind, dessen Großmutter gestorben ist?

Ahnung, Spannung, Voyeurismus - hinter jeder Türe, hinter jeden Fenster ist etwas verborgen, jedoch müssen wir unseren Gedanken der Phantasie überlassen.

Es dauert nur eine Sekunde, um eine Türklinke zu öffnen und dennoch werden wir die Geschichte "dahinter" wohl nicht kennen lernen.

Auch du hast deine eigene Geschichte …

Die People-Fotografie

Das Einfangen femininer Schönheit ist für mich viel mehr als eine Frage von Licht und fotografischem Handwerk!